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Dienstag, 09. Februar 2010

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Aktuell

BASF.inside: Aktuelles Programm, Sendetermine und Frequenzen

Unter dem Titel "BASF.inside" öffnet das Unternehmen auf dem regionalen Fernsehkanal RNF dreimal in der Woche seine Werkstore: Ein bunter Mix aus Nachrichten, Hintergrundreportagen sowie Tipps und Hinweisen auf aktuelle Veranstaltungen bietet interessante Einblicke in das Ludwigshafener Chemieunternehmen.

So können Sie BASF.inside empfangen >>>

Das aktuelle Programm:

Hier finden Sie immer das aktuelle Programm sowie das Online-Archiv mit dem Datum der Erstausstrahlung. Wenn Sie sich einzelne Beiträge ansehen wollen, so klicken Sie einfach auf Bild oder Überschrift. Voraussetzung ist eine schnelle Internet-Verbindung (DSL).

 

Anlage in Betrieb genommen

Wasserstoffanlage stärkt Verbund-System (22.01.2010)

Die BASF hat am Standort Ludwigshafen eine neue Wasserstoffanlage in Betrieb genommen. Das Unternehmen investierte einen hohen zweistelligen Millionenbetrag in die Erweiterung eines bestehenden Produktionsbetriebs im Werksteil Nord.

Nachwuchs in der Küche

Azubis kochen für Mitarbeiter (17.01.2010)

Im Mannheimer Werksteil auf der Friesenheimer Insel betreuen seit kurzem BASF-Auszubildende zum Systemgastronomen die neu gestaltete Betriebsgaststätte. Und das mit Erfolg: Seitdem der Nachwuchs am Herd steht ist die Nachfrage der Mitarbeiter erheblich gestiegen.

Investition in den Standort

BASF nimmt Erweiterung der Trilon M-Anlage in Betrieb (15.01.2010)

Die BASF hat am Standort Ludwigshafen nach 18-monatiger Bauzeit die Erweiterung der Anlage für den umweltfreundlichen Komplexbildner Trilon M in Betrieb genommen. Hiermit wurden am Standort 18 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen.

Vorbereitet für den Ernstfall

Gemeinsame Einsatzübung von Werkfeuerwehr und THW (30.12.2009)

Einmal pro Jahr trainieren die Partner in Zukunft die praktischen Abläufe für den Ernstfall. Die erste gemeinsame Übung verlief trotz klirrender Kälte reibungslos. Damit sind BASF und THW für einen möglichen Ernstfall gerüstet und einsatzbereit.

Das war 2009

Der Jahresrückblick aus BASF-Sicht (18.12.2009)

2009 - ein spannendes und ereignisreiches Jahr, auch für die BASF: Das Chemieunternehmen übernahm die Schweizer Firma CIBA, reagierte schnell und effektiv auf die Weltwirtschaftskrise und der Aufsichtsratsvorsitz wechselte von Dr. Jürgen Strube zu Eggert Voscherau. BASF.inside schaut zurück auf diese und weitere Ereignisse im Jahr 2009.

Erfolgreicher Abschluss

Ergebnispräsentation der Offensive Bildung (4.12.2009)

Nach fünfjähriger Laufzeit wurde die „Offensive Bildung“ erfolgreich abgeschlossen. Die BASF wird allerdings auch künftig ihren Förderschwerpunkt auf den Bereich Bildung legen. Das Unternehmen hatte die Initiative 2005 gemeinsam mit der Stadt Ludwigshafen sowie den kirchlichen Trägerorganisationen entwickelt.

Hohe Auszeichnung

BASF-Forscher für Deutschen Zukunftspreis nominiert (4.12.2009)

Dank der gemeinsamen Entwicklung von Micronal PCM wurden der BASF-Wissenschaftler Dr. Ekkehard Jahns und seine Kollegen vom Fraunhofer Institut in Freiburg zu Kandidaten für den Innovationspreis. Micronal ist ein mikroverkapselter Latentwärmespeicher für Baumaterialien.

Stärkung für den Standort Ludwigshafen

Neue Anlage für Zwischenprodukte eingeweiht (2.12.2009)

Die BASF hat am Standort Ludwigshafen nach zweijähriger Bauzeit einen neuen Anlagenkomplex zur Herstellung der Zwischenprodukte Cyclopentanon (CPon) und Cyclododekanon (CDon) in Betrieb genommen. An der Veranstaltung nahm auch der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Kurt Beck, teil.

Vision 2025 vorgestellt

Metropolregion stellt Weichen für die Zukunft (25.11.2009)

Die Metropolregion Rhein-Neckar hat ihre Vision 2015 weiterentwickelt: Bis 2025 ist sie als eine der attraktivsten und wettbewerbsfähigsten Regionen Europas bekannt und anerkannt. Die notwendigen Schritte hat Vorstand Dr. Harald Schwager in Mannheim vorgestellt.

50.000 Jahre Treue zum Unternehmen

Die BASF bedankt sich bei ihren Jubilaren (20.11.2009)

Auf rund 50.000 Jahre Know-How und Berufserfahrung bringen es die 1.699 Jubilare, die die BASF in diesem Jahr für ihre jahrzehntelange Betriebszugehörigkeit ehrt. Mit drei Festveranstaltungen bedankt sich die Anilin bei ihren langjährigen Mitarbeitern.

Sicher 09

Die Sichermacher-Initiative in der Praxis (18.11.2009)

Im Rahmen der Sichermacher-Initiative arbeiten BASF-Mitarbeiter rund um den Globus daran, die Sicherheit im Unternehmen auf einem hohen Niveau zu halten. Mitte November trainierten 1400 Aniliner im Werk Ludwigshafen, wie sie sich so verhalten, dass die Zahl der Unfälle im Job noch weiter sinkt.

Gegen jede Vernunft. Surrealismus Paris - Prag

Gemeinsame Ausstellung der Stadt Ludwigshafen und der BASF (13.11.2009)

Ab dem 14. November steht Ludwigshafen ganz im Zeichen des Surrealismus. Bis zum 14. Februar 2010 werden über 300 Gemälde, Skulpturen, Fotografien und Filme surrealistischer Künstler im Wilhelm-Hack-Museum und im Kunstverein zu sehen sein.

100 Prozent biologisch abbaubar

Erfolgreicher Praxistest mit BASF-Kunststoff (30.10.2009)

Den Bioabfall mit der Kunststofftüte in den Biomüll werfen - der bioabbaubare BASF-Kunststoff Ecovio macht es möglich. Ein Praxistest in der Kompostieranlage Grünstadt zeigt, dass Tragetaschen aus Ecovio zu wertvollem Humus zerfallen.

Stabilisierung im 3. Quartal

BASF-Zahlen zeigen operative Stärke trotz Wirtschaftskrise (30.10.2009)

Der Chemiekonzern erzielte im 3. Quartal 2009 einen Umsatz, der um 2 % über dem Vorquartal, aber 19 % unter dem Vorjahresquartal liegt. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen ist 9 % höher als das Vorquartal, aber 20 % unter dem Vorjahresquartal.

BASF-Jugendfeuerwehr feiert Geburtstag

Seit 10 Jahren Freizeitangebot für Kinder in Ludwigshafen (28.10.2009)

In den vergangenen zehn Jahren haben bei der Werkfeuerwehr der BASF 64 Kinder und Jugendliche das Einmaleins der Brandbekämpfung gelernt. Am
26. Oktober feiert die BASF-Jugendfeuerwehr nun den runden Geburtstag.

EU-Auszeichnung für Wilhelm-Hack-Museum

BASF-Tochter Luwoge consult unterstützt Modernisierung (25.9.2009)

Die Stadt Ludwigshafen wurde für die energetische Sanierung des Museums als GreenBuilding Partner der Europäischen Union ausgezeichnet. Die BASF-Tochter Luwoge consult hatte für das Museum ein wirtschaftliches und energiesparendes Konzept entwickelt.

BASF schont Fußballerbeine

Kunstrasen auf Neopolen (16.9.2009)

Die Sportler des FSV Offenbach an der Queich trainieren dank einem neuartigen Kunstrasen besonders gelenkschonend. Der Rasen der Firma XL Turf enthält kein Sand- und Gummigranulat und liegt auf einer Unterlage aus Neopolen. Der stoßdämpfende BASF-Schaumstoff erhöht den Spielkomfort erheblich.

31. BASF-Kellereifest

Münchener Freiheit sorgt für Stimmung (9.9.2009)

Knapp 10.000 Bewohner der Metropolregion feierten am Kellereifestwochenende zusammen mit der BASF die beliebte Party rund um den Wein. Höhepunkt war am Samstagabend der Auftritt der Münchener Freiheit.

Bilder auf Abruf

3. Fotofestival Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg eröffnet (9.9.2009)

Im Ludwigshafener Wilhelm-Hack-Museum startete das größte deutsche kuratierte Fotofestival. An sieben Ausstellungsorten in Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg sind die Arbeiten von rund 60 Künstlern zu sehen. Einer der Sponsoren von „Images Recalled - Bilder auf Abruf“ ist die BASF.

Zwei Aniliner sind Weltmeister

Empfang für die Spitzenruderer (4.9.2009)

Die BASF-Mitarbeiter Martin und Jochen Kühner sind Ruder-Weltmeister im Leichtgewichtsvierer ohne Steuermann. Gemeinsam mit den Brüdern Jost und Matthias Schoemann-Fink ruderten sie am 30. August in 5:50,77 Minuten im Finale in Poznan, Polen am Konkurrenten Dänemark vorbei und erhielten die Goldmedaille.

Ausbildungsbeginn 2009

Erster Tag für BASF-Azubis (2.9.2009)

872 Schulabgänger starten dieses Jahr bei der BASF und im BASF Ausbildungsverbund ins Berufsleben. 471 von ihnen werden bei der BASF am Standort Ludwigshafen ausgebildet, 401 in Verbund-Partnerbetrieben. Auch in 2009 kann die BASF eine hohe Übernahmequote vorweisen. 93 Prozent der Ausgebildeten erhielten nach bestandener Prüfung ein Übernahmeangebot.

Hoher Besuch bei der BASF

Belgischer Kronprinz in Ludwigshafen (2.9.2009)

Der belgische Kronprinz Philippe und der belgische Außenminister Yves Leterme haben am 1. September die BASF in Ludwigshafen besucht. Sie trafen dort den Vorsitzenden des Aufsichtsrats Eggert Voscherau und Vorstandsmitglied Dr. Harald Schwager zum Gedankenaustausch.

Jeder Schritt zählt

Gesundheitsaktion für mehr Bewegung (14.8.2009)

Schon 8.000 bis 10.000 Schritte täglich haben einen positiven Einfluss auf die Gesundheit. Mit der Aktion „Steps to Health“ zeigt die BASF, wie einfach sich Mitarbeiter im Alltag fithalten können. Ein handlicher Schrittzähler macht es möglich. Er dokumentiert, wie viele Schritte sein Träger jeden Tag zurücklegt.

Keine nachhaltige Geschäftsbelebung in Sicht

BASF verbessert Ergebnis nach schwachem Jahresstart (30.7.2009)

Umsatz und Ergebnis der BASF wurden auch im 2. Quartal 2009 durch die anhaltende weltweite Wirtschaftskrise belastet. Die Auswirkungen auf das Geschäft sind besonders stark in den Segmenten Chemicals, Plastics und Functional Solutions, nicht zuletzt wegen der Situation in der Automobil- und Bauindustrie.

Start in den Job

Ein BASF-Azubi im Porträt (22.7.2009)

Regelkreise optimieren, Schaltungen legen und Messgeräte verdrahten. Für Tobias Spoor gehören diese Aufgaben seit fast einem Jahr zum Alltag. Der 16-jährige lernt Elektroniker für Automatisierungstechnik bei der BASF. BASF.inside hat ihn einen Tag lang begleitet.

SpektakuLUm 2009

BASF auf dem Stadtfest Ludwigshafen (1.7.2009)

Drei Tage lang luden auf der BASF-Meile in der Bismarckstraße Stände zum Flanieren, Experimentieren und Genießen ein. Musikalischer Höhepunkt des Stadtfestes war der Auftritt der Band Revolverheld.

Stars und Sternchen auf der Parkinsel

Festival des deutschen Films in Ludwigshafen (1.7.2009)

Das fünfte Filmfestival endete mit einem Besucherrekord von 29.000 Zuschauern.  Den mit 50.000 Euro dotierten Filmkunstpreis sprach die Jury dem Film „Weitertanzen“ von Regisseurin Friederike Jehn zu.

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Regio News

48-Jährige baut beim Überholen tödlichen Unfall

Tödlich endete für eine 48-Jährige am Dienstag zwischen Neidenfels und Weidenthal (Kreis Bad Dürkheim) ein Überholmanöver auf der B 39.

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Neustadt: Musikwerkstatt von Schließung bedroht

Der Neustadter Musikwerkstatt droht die Schließung. Auch wenn die Stadtverwaltung die Wiedereröffnung nach einem Brand 300 Meter vom alten Standort entfernt im Gewerbegebiet am südlichen Ortsrand genehmigte, geht nun eine Anwohnerin juristisch gegen die Einrichtung vor.

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Stadionmiete für FCK nicht wie erwartet reduziert

1,2 Millionen Euro Mietminderung sowie eine Stundung in Höhe von 600.000 Euro für das Fritz-Walter-Stadion beschloss der Kaiserslauterer Stadtrat am Montag.

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Bäckerei Görtz baut Produktionsstätte in Ludwigshafen

Die Großbäckerei Görtz aus Neuhofen (Rhein-Pfalz-Kreis) ist auf der Suche nach einem neuen Produktionsstandort (RheinNeckarWeb berichtete) fündig geworden. Künftig werden in Ludwigshafen Brötchen gebacken.

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Doppelkonzert junger regionaler Künstler in Heidelberg

Junge Künstler aus der Rhein-Neckar-Region wollen ihr Publikum am Freitag im Heidelberger Tikk-Theater verzaubern.

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Toyota muss auch Erfolgsmodell Prius zurückrufen

Die schwarze Serie des innovativen japanischen Autobauers Toyota reißt nicht ab. Die Firma werde heute einen Rückruf für die jüngste Version des Hybrid-Modells Prius starten, teilte eine Unternehmenssprecherin in Tokio mit.

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  • Die Verlockung ist groß. Dringend nötig hat der Fiskus die Millionen, um die Steuerhinterzieher ihn Jahr für Jahr bringen. Für Otto Normalsteuerzahler gibt es kein Entkommen, und so ertönt der Ruf, über Steuerhinterziehung selbst illegale Daten zu kaufen, nicht nur von Seiten der Steuerverwaltung und der Politik, sondern auch aus der Öffentlichkeit (RheinNeckarWeb berichtete). Doch man [...]
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  • Dass es Deutschlands politischer Klasse an juristischem Sachverstand mangele, wird wohl niemand ernsthaft behaupten wollen. Im letzten Bundestag zum Beispiel stellten Juristen mit fast einem Viertel der Abgeordneten die mit weitem Abstand größte Berufsgruppe - die Gymnasiallehrer auf Platz zwei machten “nur” 5,5 Prozent aus. Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech (CDU) ist das allerdings wohl noch nicht [...]
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  • 30 Jahre ist es her, dass die Grünen sich in Karlsruhe als Partei formierten. Sie selbst bezeichneten sich als Avantgarde-Vereinigung, die sich als Alternative zu den etablierten Gruppierungen anbot und kompromisslos gegen Atomkraft und für den Frieden demonstrierte. Für andere waren sie stattdessen “Ökos”. Zunächst wollte die Partei vor allem opponieren. Durch den Willen, auch zu [...]
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  • Die Jungs könnten übrigens mehr verdienen wenn sie wollten.........
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  • Ja Mischa da gebe ich dir voll und ganz recht. Der "Michel" wird immer gläserner und die Großen rufen nach Datenschutz. Wären die Steuerfahnder bei den Großen so phantasiereich wie bei den Kleinen wäre das Staatssäckel zwar nicht übermäßig mehr gefüllt (die Menge machts) aber Hier wärs ein bisserl gerechter. Ich wünsche mir immer noch den gläsernen Politiker - meine Einkünfte kann sich jeder Finanzbeamte ansehen, will man mal wissen was die von uns bezahlten Volksvertreter an Nebeneinkünften haben ohohoho DATENSCHUTZ! Mal gespannt wer von unseren Vertretern ein Konto auf der CD hat- grins.
[...]



  • Aha, jetzt wissen wir es: Wenn der Rechtsstaat gestohlene Daten kauft fördert er die Kriminalität, verliert nur ein bisschen mehr Gerechtigkeit und wird zu einer Bananenrepublik. Doch wie sieht es aus, wenn er sie nicht kauft? Dadurch bleiben Hunderte Straftaten, die wie schwere Steuerhinterziehung mit bis zu 10 Jahren Gefängnis bestraft werden können, ungeahndet. Als Konsequenz werden noch mehr Verbrechen, hier Steuerhinterziehung, begangen. Dabei können die Straftäter sicher sein dass ihnen nichts passiert: In Deutschland sorgt schon der "Datenschutz" für Ihre Sicherheit und Steueroasen rücken keine Daten heraus. Bingo! Also fördert der Staat die Kriminalität, schafft nur ein bißchen mehr Gerechtigkeit und wird zur Bananenrepublik! Der Lerneffekt für uns alle liegt doch klar auf der Hand: Wir transferieren alle unser Schwarzgeld am Fiskus vorbei in Steueroasen und geniessen fortan die unterschlagenen Steuern. Dadurch werden alle glücklich, sogar die Juristen: Das geheiligte Rechtsstaatprinzip bleibt gewahrt, wir brauchen uns wegen Steuerhinterziehung keine Sorgen zu machen und führen ein prima Leben. Wie, was, das geht nicht? Ohje, ich vergaß ja, dass nur die wenigsten Gelder haben, die sie am Fiskus vorbeimanövrieren können. Wie schade, da bleibt uns als Menschenfreunde nur der tröstliche Gedanke, dass wenigstens ein paar Tausend unserer Mitbürger ihr schmales Salär durch das Unterschlagen einiger Euros aufbessern können. Dabei darf man auch nicht vergessen, dass sie mit dieser Handvoll Euros schließlich die Konjunktur in den Steueroasen beleben und so die Weltwirtschaftskrise bekämpfen! Unseren Beitrag zur Bekämpfung der Weltwirtschaftskrise zahlen wir doch dafür gerne - in Form höherer Steuern und Abgaben, das sind ja für den Einzelnen nur "Peanuts". Doch Spaß beiseite. Es muss doch juristische Wege geben um hier eine Abwägung zwischen der Verhältnismäßigkeit der juristischen Aspekte geben. Wenn nicht vorhanden, dann muss man sie schaffen. Ansonsten sorgt das Gerechtigkeitsgefühl jedes Einzelnen dafür, dass ohne schlechtes Gewissen überall dort geschummelt wird, wo es nur geht. Getreu dem Motto: Was die Großkopferten können und was Ihnen rechtlich zugebilligt wird, das steht mir auch zu! Doch leider greifen hier, weil die Straftaten zu klein sind, oftmals die "legalen" Mittel des Staates und der ertappte Bürger erfährt die ganze Wucht des Rechtsstaates. Die ganz großen Straftäter schreckt das alles nicht ab: Ihre Steueroasen (die einen Nutzen aus kriminellen Handlungen ziehen!) rücken keine Daten heraus. Sollte doch einmal etwas durchsickern, geschieht erst einmal - nichts. Denn erst wenn Beweise vorliegen! werden unsere Strafverfolgungsstellen aktiv (schon bei Verdacht "aktiv werden" verstößt ja gegen den Datenschutz). Und wenn es Ernst wird, setzen sie sich einfach in das Steuerparadies ab. Oftmals sind dort vor dem Zugriff unserer Behörden sicher, denn Steuerhinterziehung ist in diesen Ländern keine Straftat und "gute Kunden" liefert man doch nicht aus. Wie ist es mit diesem Weg: Eine Privatperson kauft die Daten und schenkt sie dem Finanzministerium. Damit wird sie zum Hehler und kommt vor Gericht. Das spricht die Person wegen der Verhältnismäßigkeit der Interessenlagen frei. Der nicht verurteilte Hehler erhält wegen Hilfe zur Aufklärung von schweren Straftaten in mehreren Fällen eine "Belohnung", die die Kaufkosten deckt. Somit ist der Staat juristisch sauber und den Strftätern und Nachahmern ist das Handwerk gelegt.
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