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Samstag, 31. Juli 2010

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BASF gestaltet Zukunft in der Krise

Die BASF hat in der weltweiten Wirtschaftskrise Stärke bewiesen und sich mit schnellem und entschlossenem Handeln Freiräume für die aktive Zukunftsgestaltung geschaffen: Mit der erfolgreichen Ciba-Integration, durch nochmals erhöhte Forschungs- und Entwicklungsausgaben und durch Investitionen in Wachstumsmärkte.

Anlässlich der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens sagte der BASF-Vorstandsvorsitzende Dr. Jürgen Hambrecht: "Unsere Strategie hat sich als richtig herausgestellt. Wir sind deshalb zuversichtlich, die führende Position der BASF weiter auszubauen."
 
Die Leistungen und die klare Strategie der BASF werden vom Kapitalmarkt anerkannt. Nach einem schwierigen Start hat sich die BASF-Aktie im Jahresverlauf 2009 gut entwickelt. Mit einem Anstieg von 57 Prozent, beziehungsweise von 67 Prozent bei Wiederanlage der Dividende liegt der Anstieg der BASF-Aktie deutlich über dem Durchschnitt des DAX 30 und dem EURO STOXX 50.
 
Nach dem dramatischen Absturz im Spätjahr 2008 und dem weiteren Rückgang zu Beginn 2009 sank die Auslastung der Anlagen in großen Teilen des BASF-Geschäfts auf ein historisch einmalig niedriges Niveau. Im Jahresverlauf hat sich die Nachfrage jedoch belebt, insbesondere in Asien. Durch schnelle und entschlossene Maßnahmen zur Anpassung von Kapazitäten sowie zur Effizienzsteigerung gelang es, das Ergebnis von Quartal zu Quartal wesentlich zu verbessern.
 
Der Umsatz ging 2009 um 19 Prozent auf 50,7 Milliarden Euro zurück. Mit Ausnahme von Performance Products und Agricultural Solutions waren alle Segmente von dem Rückgang betroffen.
 
Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen nahm um 29 Prozent ab und erreichte 4,9 Milliarden Euro. Das Segment Plastics konnte das Ergebnis leicht verbessern, Agricultural Solutions erzielte sogar einen Rekordwert. Die übrigen Segmente weisen zum Teil stark rückläufige Ergebnisse auf.
 
Insgesamt hat die BASF das Ziel eine Prämie auf die Kapitalkosten zu verdienen, wegen der Kosten für die Ciba-Integration nur knapp verfehlt.
 
Eine solide Bilanz und hohe Finanzkraft sind immer traditionelle Stärken der BASF gewesen. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit stieg nochmals um 1,3 Milliarden Euro auf den Rekordwert von fast 6,3 Milliarden Euro. Dies ist vor allem auf die erfolgreiche Reduzierung des Nettoumlaufvermögens zurückzuführen. Auch der Free-Cashflow – nach Abzug der Ausgaben für Sachanlagen und materielles Vermögen – lag bei sehr hohen 3,8 Milliarden. Trotz des Ciba-Erwerbs hat die BASF daher mit 36 Prozent weiterhin eine sehr solide Eigenkapitalquote.
 
Ausblick Gesamtjahr 2010: Deutlich besseres EBIT erwartet
 
Für das Jahr 2010 rechnet die BASF mit einer Zunahme der weltweiten Industrieproduktion um knapp 5 Prozent, ausgehend von einem sehr niedrigen Vergleichsniveau. Hambrecht: "Die langsame Erholung setzt sich fort, hier macht das 4. Quartal 2009 Mut und stimmt uns zuversichtlich. Das Schlimmste haben wir hinter uns, die dunklen Wolken haben sich aber noch nicht verzogen. 2010 wird ein Übergangsjahr mit ungleichmäßiger Entwicklung in den Regionen. Insgesamt ist noch kein selbsttragender dauerhafter Aufschwung erkennbar."
 
Trotzdem sieht die BASF Wachstum in den meisten ihrer Abnehmerindustrien, die allerdings aus einem tiefen Rezessionstal kommen: Insbesondere in den Branchen Automobil, Informations¬technologie und Elektroindustrie.
 
Das Unternehmen erwartet folgende makroökonomische Rahmenbedingungen für 2010:


•  Moderate Steigerung des globalen Bruttoinlandsprodukts (+2,7 Prozent) sowie deutliches Wachstum der weltweiten Chemieproduktion (ohne Pharma) (+5,3 Prozent)
•  einen US-Dollar-Wechselkurs von durchschnittlich 1,40 US$ pro Euro sowie einen
• Ölpreis von 75 US$/Barrel im Jahresdurchschnitt 2010
 
Vor diesem wirtschaftlichen Hintergrund geht der Vorstandsvorsitzende davon aus, dass der Umsatz im Jahr 2010 wieder steigen wird – und zwar stärker als die weltweite Chemieproduktion. Da die wirtschaftliche Lage weiterhin fragil bleibt, werden die Programme zur Effizienzsteigerungs- und Kostenreduzierung konsequent fortgeführt. Die Investitionsvorhaben passt das Unternehmen weiterhin den aktuellen Marktgegebenheiten an.
 
Hambrecht: "Wir erwarten, dass sich das EBIT deutlich verbessern wird. Hierzu werden vor allem zunehmende Mengen und spürbare Kostensynergien beitragen, die aus der Ciba-Integration resultieren. Zudem werden die Kosten der Integration 2010 wesentlich geringer ausfallen als im Vorjahr. Unser Ziel ist klar: Wir wollen 2010 wieder eine Prämie auf die Kapitalkosten verdienen.“
 
Plastics und Agricultural Solutions verbessern Ergebnis
 
Im Segment Chemicals ist der Umsatz stark gesunken. Gründe hierfür waren niedrigere Preise sowie ein erheblicher Mengenrückgang. Besonders der Unternehmensbereich Petrochemicals war von dieser Entwicklung betroffen. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit des Segments lag deutlich unter dem Wert des Vorjahres. Kapazitäts¬anpassungen, Kostensenkung und Effizienzsteigerung halfen, den Ergebnisrückgang abzumildern.
 
Geringere Mengen und fallende Preise vor allem bei Standard¬produkten hatten auch bei Plastics einen niedrigeren Umsatz zur Folge. Das Ergebnis des Segments lag dagegen leicht über dem Vorjahreswert. Performance Polymers trug 2009 wegen einer ab dem zweiten Quartal gestiegenen Nachfrage und auf Grund drastischer Maßnahmen zur Kostensenkung wieder positiv zum Ergebnis bei.
 
Bedingt durch die Akquisition von Ciba stieg der Umsatz bei Performance Products. Mengen und Preise waren jedoch in allen Bereichen des Segments rückläufig. Das EBIT vor Sondereinflüssen ging durch die Krise in beinahe allen Kundenbranchen zurück. Es war aber mit fast 700 Millionen Euro deutlich positiv und lag nur 9 Prozent unter dem Vorjahreswert. Das gebuchte EBIT war durch hohe Aufwendungen für die Ciba-Integration belastet.
 
Im Segment Functional Solutions ging der Umsatz stark zurück, weil die Nachfrage aus den Hauptabnehmerbranchen Bau und Automobil drastisch sank. Im Bereich Catalysts minderten niedrigere Edelmetallpreise den Umsatz im Handelsgeschäft. Das Ergebnis des Segments lag unter dem Wert des Vorjahres. Die Bereiche Construction Chemicals und Coatings konnten auf Grund von Maßnahmen zur Kostensenkung bessere Margen erzielen und so das Ergebnis steigern.
 
Agricultural Solutions hat den Umsatz im Jahr 2009 weiter gesteigert und beim Ergebnis erneut einen Rekordwert erzielt. Ausschlaggebend hierfür waren höhere Preise und positive Währungseffekte, die planmäßig erhöhte Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sowie für den Vertrieb mehr als kompensiert haben.
 
Der Umsatz des Segments Oil & Gas ist gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunken. Ursache hierfür waren vor allem die niedrigeren Preise für Erdöl und Erdgas. Das Ergebnis lag 2009 unter dem Wert des Vorjahres aufgrund des ölpreisbedingt geringeren Beitrags des Arbeitsgebiets Exploration & Production.
 
Der Umsatz von Sonstige lag unter dem Wert des Vorjahres. Der Rückgang ist vor allem auf niedrigere Umsätze bei Styrenics, Düngemitteln und im Handel mit Rohstoffen zurückzuführen. Das EBIT von Sonstige war negativ, hat sich aber gegenüber dem Vorjahr verbessert. Grund hierfür war insbesondere das deutlich verbesserte Ergebnis von Styrenics.
 
Starke Ergebnisverbesserungen in Nordamerika und Asien
 
In Europa sank der Umsatz um 21 Prozent auf 30,4 Milliarden Euro. Chemicals, Plastics, Functional Solutions und Oil & Gas verzeichneten massive Umsatzeinbußen, Performance Products legte dagegen aufgrund der Ciba-Integration zu. Das Ergebnis ging stark auf 2,4 Milliarden Euro zurück; dies insbesondere wegen des geringeren Beitrags des Segments Oil & Gas.
 
In Nordamerika verringerte sich der Umsatz um 22 Prozent, in Landeswährung um 25 Prozent, auf 9,3 Milliarden Euro. Fast alle Segmente verzeichneten erheblich verringerte Absätze. Durch erfolgreiches Kostenmanagement und die Wert-vor-Menge-Strategie konnte das Ergebnis um 422 Millionen Euro auf 495 Millionen Euro gesteigert werden.
 
In der Region Asien, Pazifischer Raum ging der Umsatz um 8 Prozent, in Landeswährung um 11 Prozent auf knapp 8 Milliarden Euro zurück. Im Segment Agricultural Solutions und bei Performance Products konnte der Umsatz gesteigert werden, in den Segmenten Chemicals, Plastics und Functional Solutions war er rückläufig. Dank erfolgreicher Kostensenkungen wurde das Ergebnis auf 503 Millionen Euro nahezu verdoppelt.
 
In Südamerika, Afrika, Naher Osten lag der Umsatz mit 3 Milliarden Euro (- 3 Prozent, in Landeswährung - 1 Prozent) leicht unter dem Vorjahresniveau. Das Ergebnis lag mit 289 Millionen Euro unter dem Wert des Vorjahres. Dabei konnten Ergebnisverbesserungen bei Styrenics und Construction Chemicals den Rückgang bei Agricultural Solutions fast ausgleichen.
 
Das Jahr 2009 hat bewiesen: BASF handelt und gestaltet Zukunft in der Krise. All das sei nur möglich, weil das BASF-Team weltweit mit beispielloser Flexibilität und Leistungsbereitschaft die Krise besser als viele Wettbewerber gemeistert habe, erklärte der BASF-Chef. "Für dieses großartige Engagement bedanke ich mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit von Herzen“, sagte Hambrecht.

 


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  • gibt es denn die spezies 'radfahrer'? diese spezies hat momentan keinen zugang zur fussgängerzone und ist somit als kunde für die läden in der innenstadt abgeschnitten ...... armer radfahren, kann nicht einkaufen gehen. naja, geheimnisvolle metamorphose, vllt wird er ja zum fussgänger ? notgedrungen ....... :o) hahahahaha - dnkt man in der stadtverwaltung wirklich, man bekommt mehr kunden, wenn man die radler in die fussgängerzone lässt ? und, ja, muss ich dann als fussgänger noch mehr aufpassen als jetzt schon, auf immer eilende fahrradkuriere und wildgewordene teenies auf rädern ? nö, dann werd ich mich wohl aus der fussgängerzone raushalten ...... also, schon einen innenstadtkunden verloren ........ weiter so in der stadtverwaltung, vielleicht kommen ja noch interessantere phantasien, wie man die leute in mannheim inspirieren kann die ramschläden in der city zu besuchen .....
[...]



  • Was für eine Frage: Der Radfahrer als Innenstadtbeleber oder als Fußgängergefährter. Ich kenne keinen Radfahrer, der Rad fährt, um eine Innenstadt zu beleben und gleichzeitig oder alternativ Fußgänger zu gefährden. Was für ein Bild hat denn die Lu-Stadtverwaltung von Radfahrern? Fährt der Autofahrer Auto, um die Raststätte zu oder den Stau zu beleben? Oder gar um Fußgänger in die Fußgängerzonen zu verdrängen? Radfahrer fahren Rad, um von A nach B zu kommen, wie es andere Menschen im Auto oder in Schuhen tun. Es handelt sich um ein Mobilitätsrecht, das auch in sogenannten "Fußgängerzonen" durch Radler wahrgenommen werden sollte, selbst wenn sie nichts (!)kaufen. Über die Gefährdung, die von Radlern in solchen Arealen ausgeht, gibt es genug Statistiken und Erfahrungen, die besagen, dass die Fußgänger dadurch nicht mehr gefährdet werden. Aber diskutieren wir dieses Thema ruhig weiterhin emotional. Das macht mehr Spaß. Was ich mich noch frage: gibt es in der Verwaltung der Stadt Ludwigshafen Radfahrer?
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  • Wenn man nicht einmal mehr in einer "Fussgängerzone" unbeschwert mit seinen Kindern laufen kann, sondern jetzt auch noch auf Radfahrer aufpassen muss, dann gute Nacht. Nur weil es solche Leute gibt die sich nicht an Regeln halten. Schafft man dann Ampeln ab, weil die Leute sie ignorieren. Dreht doch mal den Spieß um. 400? Basis Leute in Zivil in die "Rennstrecke" und mal öfter kontrollieren, bzw. 10 ? kassieren. An der Ampel, muss ich jedes mal meinen Kindern erklären, dass man nicht bei Rot über die Ampel läuft. Kavaliersdelikt ??? finde ich nicht. Viele Kinder sehen dies und laufen auch bei Rot drüber und .... möchte ich nicht ausmalen. In einer Stunde, hätte man locker 200? verdient. Von wegen mehr Belebung der Innenstadt. Die kaufen bestimmt jeden Tag ein Handy, gehen in die "Ramschläden" und kaufen bei 5 Bäcker Brötchen. HAHAHA. Guter Witz. Gruß Wolfpelz
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