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Spannende Einblicke in die Naturwissenschaften und das Unternehmen BASF bot die Naturwissenschaftliche Sommerakademie 2007. Zwölf Tage waren zwanzig wissbegierige Schüler aus ganz Deutschland zu Gast am Gründungsstandort des Unternehmens in Ludwigshafen. Sie lauschten Vorträgen, besuchten Forschungseinheiten, nahmen an Diskussionsrunden teil, auf die ein vorausgegangenes Argumentations- und Diskussionstraining vorbereitet hatte, und konnten ihr betriebswirtschaftliches Geschick in einem Unternehmensplanspiel unter Beweis stellen. Experimentierpraktika in den Xplore!-Schülerlaboren zu den Themen Biotechnologie, Energie, Kunststoffe und Kosmetik zählten ebenfalls zum Programm.
Ein gelungener Ausgleich zwischen Arbeit und Freizeit zeichnet die Sommerakademie bereits seit ihrem erstmaligen Stattfinden im Jahr 1998 aus. So hatten alle Beteiligte eine Menge Spaß beim Bowling, Schwimmen, gemeinsamen Grillabend oder auch an den Wochenendausflügen in die Universitätsstadt Heidelberg und das elsässische Straßburg.


Das breit gefächerte Programm der Sommerakademie bot den Schülern der gymnasialen Oberstufe eine Reihe verschiedener Experimentiermöglichkeiten. Im Schülerlabor Xplore! untersuchten die Teilnehmer beim Thema Energie die Treibstofftauglichkeit verschiedener Kraftstoffe und fanden heraus, dass Rapsöl bei Minusgraden unbrauchbar wird und chemisch verändert werden muss.
Zum Thema Kunststoffe fertigten die Schüler im Xplore!-Labor Chemiepraxis Plexiglasscheiben und Styroporkugeln an und im Biotechlabor gelang die Isolierung der DNA aus Tomaten und die Auftrennung von DNA-Bruchstücken mittels Gel-Elektrophorese .
Viel Spaß bereitete letztlich der Xplore!-Besuch zum Thema Kosmetik. Neben der Extraktion von Duftöl aus Orangenschalen stellten die Teilnehmer Haargel für das perfekte Styling und Sonnencreme für den gesunden Teint her. Selbstverständlich durften Haargel und Sonnencreme am Ende mit nach Hause genommen werden.


Der Abschlussabend: märchenhaft, musikalisch und modisch
Abwechslungsreich und unterhaltsam gestalteten die Akademie-Teilnehmer ihren Abschlussabend im Feierabendhaus der BASF.
Auftakt bildete das turbulente Liebesmärchen von der "Alten Deutschen Eiche". Mehrere Teilnehmer übernahmen einen zugewiesenen Charakter, den sie dann – anhand des Verlaufs des Märchens – in Szene zu setzen hatten.
Beim anschließenden allseits bekannten Herzblatt-Spiel fanden so manch einsame Seelen zueinander, selbst wenn die Auswahl zwischen dem vermögenden Wirtschaftsboss, dem coolen "Checker" oder gar dem vollkommenen Romantiker nicht gerade leicht fiel…

Für Begeisterung sorgten die Teilnehmer bei der Aufführung ihres speziell für den Abschlussabend entworfenen BASF-Songs:
Naphtha cracken, Leute leiten,
Kaffee kochen und gut speisen,
Fragen fragen, kritisch sein
Gen mutieren – das ist fein!
- Gitarreninterlude -
Im Verbund erschaffen sie,
das tut auch der Welt nicht weh,
Chloralkali, Propylen,
Keiner wollt’ nach Hause geh’n.
Wir sind nur am Staunen,
manchmal riecht’s hier übel,
zeigt den nächsten Kübel.
Wir sind nur am Staunen,
lernen neue Sachen,
dürfen alles machen…machen.
B wie Baden-Württemberg,
A wie Anilin vom Werk,
S wie Schwefeldioxid,
F wie Vanillin.
Ambulanzen jeden Tag,
essen, bis man nicht mehr mag,
schwimmen, bowlen, Weine kosten,
zuseh’n, wie die Röhren rosten.
Wir sind nur am Staunen,
manchmal riecht’s hier übel,
zeigt den nächsten Kübel.
Wir sind nur am Staunen,
lernen neue Sachen,
dürfen alles machen…machen.
Timo, Susi und die Jackie
Machen uns die Tage happy,
Doktor, Doktor und Professor
Klären gleich die Welt viel besser,
Luxuskissen und auch Schlappen,
nehmen wir auf uns’re Kappen.
Besonders amüsant war schließlich die von den Teilnehmern dargebotene Modenschau unter dem Motto "BASF – The Chemical Model", wobei der Kreativität der einzelnen Modelgruppen keinerlei Grenze gesetzt war.




Französische Unterhaltung par excellence – Stadtführung in Straßburg:
"Sauerkraut in Riesling gekocht und mit Schlachtplatte serviert… mhhh…"
"Und der Eiffelturm und das Münster begrüßen sich in nur 2 Komma 20 Stunden…"
"Wenn ich nix sage, dann immer gerade aus."
"Oh ja, Herr Wolf, 2 Minuten, wenn Sie hier stehen bleiben können."
"Können Sie etwas schneller fahren?"
Im Kreisverkehr: "Können sie eine Runde gratis fahren, ich komm sonst nicht durch!"
"Hat noch jemand eine Frage? ... Nein, gut dann gehen wir weiter…
Wer noch etwas wissen will, der kommt vor zu mir an die Spitze."
"Was ist denn heut: Samstag, Sonntag, ähh…"
"Man schaut auf den Kragen und nicht in den Magen…"
Auch unsere Wissenschaftler sorgten für Aufheiterung:
Dr. Hillebrand:
"55% der Gene des Menschen stimmen mit denen der Banane überein."
Dr. Navé:
"Wird denn das Hotel nach Euch renoviert?"
"Ich glaub, sie muss heute noch heimgetragen werden."
"Das ist die falsche Flasche!"
"...Freiheit unter Hartz IV"
"Da sind einige sehr ernste Tische dabei..."
Die Teilnehmer nahmen ein positives Bild der BASF und viel Wissen mit nach Hause und freuen sich schon jetzt auf das Nachtreffen im Frühjahr 2009!
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