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Wie bekommt das Haargel eigentlich die Frisur in den Griff? Dieser Frage ging Schülerpraktikantin Lena Klohe nach und begleitete als Schülerreporterin die 9. Klasse des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Mannheim bei deren Besuch im Xplore! Chemielabor, dem Schülerlabor der BASF für die 7. - 11. Klasse.
Unsere Schülerreporterin berichtet:
Ihr kennt das sicher: Morgens nach der Dusche machen die Haare ganz oft was sie wollen. Die meisten greifen in so einer Situation zum Haargel. Doch wie funktioniert das eigentlich, dass das Haargel die Frisur so gut in den Griff bekommt? Und wie wird Haargel eigentlich hergestellt? Die Antwort darauf können Schulklassen im Mittelstufenlabor Xplore! Chemielabor der BASF selbst herausfinden. So auch die 9. Klasse des Geschwister-Scholl Gymnasiums aus Mannheim, die am 27. Januar 2010 im Xplore! zu Besuch war.
Von der Eingangshalle, wo eine BASF-Chemikerin und zwei Studenten die 24 Mannheimer Schüler begrüßten, ging es in den Seminarraum. Dort bekamen die Schüler Fakten über die BASF und das Werk Ludwigshafen präsentiert. Auch im Bereich Chemie gab es Informationen, zum Beispiel über Kosmetik, ein Thema das bei den Schülern noch nicht auf dem Lehrplan stand.
Nach der Theorie legten die Schüler im Labor los. Zuvor bildeten sie noch drei Gruppen, in denen sie dann Haargel und Sonnencreme herstellten. Die Gruppe, die sich mit Haargel beschäftigte, mischte drei Lösungen zusammen, die sie zuvor selbst hergestellt hatte. Die drei Lösungen waren eine Wasserlösung, eine Gellösung und ein Gemisch aus einem Riechstoff und Festiger. Hatten die Schüler alles richtig gemacht, entstand so ihr Haargel. Der andere Teil der Gruppe beschäftigte sich in der Zwischenzeit mit Experimenten zu Emulsionen.
Vor allem ein Experiment mit einem Vulkan unter Wasser fanden alle ganz faszinierend. Besonders die Jungen der Klasse waren von den Ergebnissen ganz begeistert. Ein Schüler sagte: „Es ist sehr spannend unter realen Sicherheitsbedingungen arbeiten zu können und diese auch unbedingt einhalten zu müssen. Ich hätte nie gedacht, dass so viele alltägliche Stoffe aus Chemie bestehen.“
Die Lehrerin der Klasse war sehr zufrieden mit ihren Schützlingen, besonders weil dieses Thema neu für die Schüler war: „Da meine Klasse zu groß ist, um Schülerexperimente durchzuführen, war es toll diese Möglichkeit der BASF nutzen zu können. Obwohl wir mit dem Thema Kosmetik und Chemikalien im Unterricht noch nicht angefangen haben, freut es mich sehr zu sehen wie viel meine Schüler doch schon verstehen und davon auch umsetzen können.“ Auch die Betreuung im Mittelstufenlabor hat der Lehrerin gut gefallen und sie fand es toll, wie die drei Betreuer sich um die 24-köpfige Klasse gekümmert haben. Die Lehrerin glaubt sogar, dass bei dem ein oder anderen ein neuer Zugang zur Chemie entstanden ist: „Ich sehe einen großen Erfolg bei den Schülern und denke, dass sich so auch neue Berufsideen bilden können. Es ist toll, dass die Schüler hier einen Einblick in das Berufsleben eines Chemikers bekommen können.“
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